Die Turbinen wurden erstmals um das Jahr 1900 erwähnt. In den ersten Modernisierungsplänen der Mühle sind drei neue Turbinen eingezeichnet: Die große Jongvalturbine und die Haagturbine trieben die große Mühle und die kleine Jongvalturbine die kleine Mühle an. Um 1930 wurden in der Mühle zwei schnelllaufende Francoisturbinen installiert, die auf einem Gefälle von 1,8 m arbeiten und eine Schluckwassermenge von 5 m3 haben. Früher wurden die Turbinen als Antrieb von Transmissionen verwendet.
Heute sind hier zwei Generatoren installiert, die bei optimalem Wasserstand ca. 55 kW erbringen. Die Rekonstruktion der Turbinen begann im Jahr 2002 und ging im Jahr 2005 ans Netz. Ab dem Jahr 2008 wird die erzeugte Energie zum Eigenbedarf genutzt, die überschüssige Energie wird ins Netz geliefert. Da sich die Turbinen und der Maschinenraum in Räumlichkeiten neben dem Restaurant und die Generatoren sich in der Bar befinden, muss eine Minimallautstärke gewährleistet sein. Der Maschinenraum ist auf Verlangen für die Öffentlichkeit in Begleitung des Personals zugänglich. In absehbarar Zeit wird eine Erweiterung des Elektrizitätswerkes um weitere Turbinen in Erwägung gezogen. Ökologisch gesehen ist die Wasserkraft eine der ältesten, preiswertesten und saubersten Möglichkeiten der Energiegewinnung.
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